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Mikrobiom

Wunderwesen Mikrobiom: Wie Mikroorganismen unsere Laune bestimmen

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Wunderwesen Mikrobiom: Wie Mikroorganismen unsere Laune bestimmen

„Heute geht’s mir richtig gut!“

Wenn wir über unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit nachdenken, betrachten wir uns meist als Einheit – als ein Körper, ein Selbst, ein Empfinden. Doch tatsächlich leben wir in enger Gemeinschaft mit Milliarden winziger Mitbewohner. Das sogenannte Mikrobiom umfasst alle Mikroorganismen – Bakterien, Pilze und Viren –, die in und auf unserem Körper existieren. Aus dem Griechischen bedeutet das wortwörtlich „kleines Leben“ (mikros – klein, bios – Leben). Im Alltag kennen wir diese Mikroorganismen oft nur als Krankheitserreger, dabei sind sie unerlässlich für unsere Gesundheit.

Wie wir viele sind: Unser Körper, unser Mikrobiom

Unsere Körper gleichen also eher einer riesigen Wohngemeinschaft: In verschiedenen Organen leben spezialisierte Mikroorganismen, die entscheidend zu unserem Wohlbefinden beitragen. Besonders im Darm sind sie in großer Zahl vertreten und übernehmen dort eine Vielzahl lebenswichtiger Aufgaben. Auch wenn sie mit bloßem Auge unsichtbar sind, haben diese winzigen Mitbewohner einen enormen Einfluss auf unsere Gesundheit – weit mehr, als lange angenommen wurde.

Mikrobiom, Darm und Hormone – ein sensibles Zusammenspiel

Heute spricht man vom Darm oft auch als „zweites Gehirn“ – und das zu Recht. Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse kommunizieren Darm und Gehirn direkt miteinander. Das Mikrobiom spielt dabei eine zentrale Rolle: Es beeinflusst die Bildung von glücklich machenden Neurotransmittern wie Serotonin und Dopamin, reguliert Entzündungsprozesse und steuert das Immunsystem. Auch die Hormonproduktion – etwa von Cortisol oder Östrogen – steht in direktem Zusammenhang mit der Darmgesundheit und damit dem Zustand des Mikrobioms.

Wie das Mikrobiom unsere Stimmung beeinflusst

Ein gestörtes Mikrobiom kann zu einem Ungleichgewicht im Hormon- und Nervensystem führen – mit spürbaren Folgen für die Psyche: Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Ängstlichkeit oder Antriebslosigkeit sind mögliche Begleiterscheinungen. Umgekehrt lässt sich durch gezielte Unterstützung der Darmflora – etwa durch Ernährung, Prä- und Probiotika sowie Darmsanierungen – auch die Stimmung stabilisieren und das allgemeine Wohlbefinden stärken. Das Mikrobiom ist also nicht nur ein Verdauungshelfer, sondern ein echtes Wunderwesen für Körper und Seele.

Weil gute Laune im Darm beginnt

Das Mikrobiom ist für viele meiner Behandlungen der Ausgangspunkt. Durch gezielte Labordiagnostik nehmen wir Ihr inneres „kleines Leben“ genau unter die Lupe. Gemeinsam grenzen wir ein, wo und wodurch Reibungspunkte in Ihrer körpereigenen Wohngemeinschaft entstanden sein können und bemühen mit der passenden Behandlung die Wiederherstellung Ihres inneren harmonischen Zusammenleben.

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